Die Finanzierung

Wir suchen für jede Wohnung Eigentümerin und Eigentümer, die     ihre Wohnung selbst finanzieren. Dabei können Sie auf unterschiedliche Finanzierungsinstrumente zugreifen:

Eigenkapital: Je nach individueller Vermögenssituation und Bankvorgabe ist ab 20% der Gesamtkosten als Eigenkapital erforderlich. Eigenkapital kann als Bargeld eingebracht oder in Form von Versicherungen oder Sparguthaben bei der Bank hinterlegt werden.

KfW-Mittel: Erwerberinnen und Erwerber, die selbst in der Eigentumswohnung wohnen wollen, können einen Kredit im
Wohnungseigentumsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten. www.kfw.de.  Aus dem Programm Nr. 124 werden zur Zeit bis zu 50.000 Euro Kredit bereits ab 1,45% Zinsen vergeben.

Für die Sanierung der Wohnungen im historischen Wohnteil kann im Programm Nr. 151-Denkmal seit August 2015 bis zu 100.000 Euro zusätzlich als Darlehen mit zur Zeit ab 0,75% Zinsen und einem Tilgungszuschuss von 12,5% der Darlehenssumme pro Wohneinheit in Anspruch genommen werden.

Dorferneuerungsmittel: Für die Außenfassade haben wir Dorferneuerungsmittel beantragt. Über eine mögliche Höhe können wir hier keine Aussage machen, können aber als Richtwert angeben, dass die Sanierung der Scheune mit 68.500 Euro Dorferneuerungsmittel gefördert wurde.

Denkmalschutzabschreibung: Wer eine unter Denkmalschutz stehende Immobilie saniert, kann die Kosten als Abschreibung absetzen und so Steuern sparen. Für Selbstnutzer können bei diesem Projekt z.Zt. 50% der Sanierungskosten auf 10 Jahre mit ca. 9% abgeschrieben werden. Bei Kosten von 100.000 Euro und je nach individueller Einkommens- und Steuersituation, bei z.B. einem angenommenen Steuersatz von  30%, entspricht das jährlich einer möglichen Steuerersparnis von ca. 1.500 Euro.

Das bedeutet: Je höher das Einkommen und der Steuersatz, desto mehr kann der Denkmaleigentümer Steuern sparen.

Natürlich muss die mögliche Steuerersparnis den individuellen
Verhältnissen entsprechend ermittelt werden.